Stoffdiät März-Update

Knapp zwei Monate sind verflogen, im Vergleich zum Vorjahr habe ich exorbitant viel genäht (kein Baby mehr, daß den Abend auf meinem Bauch verdöst) und ein paar Meter Stoff weniger kann ich auch vorweisen. Insgesamt habe ich aber mehr Nähzeit mit meinem Flickkorb, NfAs und der Suche und Auswahl passender Schnitte verbracht, als mit Abbau-Projekten. Dafür habe ich jetzt eine stattliche Liste mit möglichen Projekten, auf die ich zu Inspirationszwecken zurückgreifen kann.

Außerdem muß ich mehr Fotos machen.

Als einziges (fertig gewordenes) Kleidungsstück für mich habe ich ein Lady Skater-Kleid genäht.

[Bild folgt]

Den Jersey in Jeans-Optik mit Möwen (BW mit Elastan) habe ich sogar relativ kürzlich gekauft. Insgesamt drei Meter. Da ich den Schnitt deutlich verlängern musste, brauche ich deutlich mehr Stoff als angegeben.  Für ein (langes) Top für mich reichen die Reste nicht, daher wandern die in die Restekiste und werden abgeschrieben. Vielleicht bekommt der Filius noch was draus.

Das ist mein zweites Kleid nach dem Schnitt und ich schätze, ich werde ihn entweder mithilfe meines Shirt-Schnittes überarbeiten oder jenen direkt mit einem Rockteil verbinden, sofern ich doch noch mehr sollte haben wollen.

 

Als erstes Projekt nach dem Start der Stoffdiät, habe ich neue Kissenhüllen für unsere kleineren Sofakissen genäht. Ich kann nur mit einem Bild des zugeschnittenen Stoffes dienen, die Kissen sind gerade beim Besuch im Gästezimmer.

Den Stoff habe ich vor ein paar Jahren bei I*EA gekauft, für €1/m habe ich gleich die restlichen 8m mitgenommen. Leider haben die Reißverschlüsse der alten Kissenhüllen das Heraustrennen nicht heile überstanden, deshalb war ich dann doch mal im Stoffladen.

Samt einem Zugluftstopper, der jetzt langsam mit Zuschneideresten gefüllt wird, habe ich 1,40m verbraucht.

 

Der Filius hat zwei Hosen nach dem Schnitt Babyhose Ras von Nähfrosch in 92 bekommen.

Der Jaquardjersey lag nur etwa halbe Breite und ist komplett verbraucht (jeweils 60cm). Der Bündchenstoff stammt auch aus meinem Vorrat. Die Kategorie ist zwar sehr dünn besiedelt, aber das macht nix. Der Mann hat kurzerhand die orangenen Ringel für die grüne Hose herausgepickt.

Extra dringend brauchte der Filius auch neue Mützen. Das Schnittmuster ist von Klimperklein, Minutenmütze in der Variante Umschlagmütze.

Hier stoße ich auf ein Problem bei der Bemessung des verbrauchten Stoffes. Rechne ich die Hälfte, weil weniger als halbe Breite benötigt? Rechne ich den Stoff erst, wenn endgültig verbraucht (hier wäre das der Wolkenstoff)? Ich habe mich für Variante 3 entschieden: Irrelevant. Mein Ziel ist ja nicht in Metern, sondern in Volumen definiert.

Außerdem habe ich ein Fat Quarter für einen Beutel für meine Freundin verbraten und einige Dekostoffe weitergereicht. Letzteres dürften so ungefähr 8m gewesen sein.

Gekauft habe ich kein einziges Fitzelchen Stoff, nur Kurzwaren.

Leider habe ich es noch nicht geschafft, alle meine Lagerstoffe zu sichten alle Stoffkisten auszugraben und einen Blick hinein zu werfen. Ich denke, ich werde aber im Laufe der Stoffdiät den ein oder anderen Meter noch gerne in einen anderen Vorrat umziehen lassen.

Während ich noch überlege, was ich als nächstes nähe, schaue ich hier mal, was die anderen so geschafft haben (und hoffe, bis zum nächsten Update etwas erfolgreicher zu sein)!

 

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Stoffdiät 2017 -> Stoffbergabbau

Küstensocke hat zur gemeinsamen Stoffdiät aufgerufen. Da dank Kinderstoffen und wenig Nähzeit meine Stoffbilanz gegen Ende 2016 doch noch in die falsche Richtung gekippt ist und ich endlich mal Licht am Ende des Tunnels sehen will, mach ich mit.

Meine Stoffe lagern (eigentlich) in Samla-Boxen von IKE*. Im Keller. Aktuell habe ich noch einen Beutel aus derselben Quelle im Kaminzimmer stehen, darin befinden sich zum Vorwaschen vorbereite Stoffe, vorallem für den Filius, sowie ein paar Umbauklamotten. Außerdem hege ich die böse Vermutung, daß da noch was zum Vorschein kommt, wenn ich lange genug suche.

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Ich glaube, den Gräserstoff (von meiner Mutter für mich gekauft) habe ich schon länger als meinen Führerschein – und den hatte ich frühestmöglich.

Die oberste Kiste könnt Ihr getrost übersehen, das sind Babyklamotten vergangener Größen. Die unteren beiden Kisten beinhalten Rock- und Kleiderstoffe, aber nur die Webware.

Derzeit horte ich Umbauklamotten (unter anderem zwei Herrenmäntel) in einer 65l-Box, Bekleidungsstoffe in drei 45l-und zwei 22l-Boxen, dazu kommen dann noch eine Kiste Dekostoffe und Reste, die ich mal für einen Restequilt beiseite gelegt habe plus einige wenige Patchworkstoffe, welche ich für Taschenbeutel oder ähnliches gekauft habe. (Ein paar Ornamente in der Rocktasche herumtragen kann ja nicht schaden!) Futter und diverse Einlagen haben jeweils eine eigene kleine Kiste. Das Ecopell für Kinderpuschen passt in einen Umschlag, dafür haben die Kinderstoffe noch nicht so wirklich ein Zuhause.

In die Restekiste wandert bei mir alles, was nicht mehr für ein Kleidungsstück reicht, wobei ich Slips oder Socken nicht als Kleidungsstücke betrachte. Und auch nur, wenn ich noch eine Verwendung dafür sehe. Da ich aus dieser Kiste gerne und großzügig entsorge, ist die mal kein Problem.

Mein Ziel für 2017 ist es, die Stoffe für mich auf zwei 45l-Boxen und die Umbauklamottenkiste zu reduzieren plus eine kleine für Einlage etc. Dazu eine kleine Box für Kinderstoffe und eine weitere kleine für Dekostoffe und alles, was ich verquilten wollte. Außerdem möchte ich alle Kisten beieinander haben. Derzeit sind sie überall im Keller verteilt, das nervt (und ein vernünftiges Photo kann ich auch nicht liefern)!

Erlaubt ist vernähen, verschenken, verkaufen, weggeben, andere DIY. Tauschen ist sinnlos, solange ich den Tauschstoff nicht sofort verwende. Andererseits wird dadurch der Vorrat idR auch nicht größer, daher gestatte ich mir das.

Kaufen darf ich, klar, Mercerie, sofern wirklich nötig. Auch Kombistoffe wie Futter oder Bündchen (für Kindersachen) sind gestattet. Meterware gibts nur für dringende Sofort-Projekte.

Grundsätzlich gilt weiterhin, daß ich nicht ins Blaue hinein produziere. Ich habe, trotz der im September gestarteten Offensive, eine Menge Bedarf im recht leeren Schrank, dem ich möglichst mit Lagerstoffen abhelfen möchte.

Da ich für mich einiges an Stoff beim Resteverkauf in Münster-Wolbeck kaufe und die, je nach dem, an wen man gerät, bisweilen enorm großzügig schneiden, habe ich häufig beträchtliche Restmengen. Ich werde versuchen, den Verbrauch in Metern zu bemessen, wobei ich meine Vorratsmenge in Volumen/Kisten beibehalte.

Und wenn ich nebenbei noch Puste habe, werde ich mich mal von einigen Schnitten trennen.

Hier sammeln sich alle Mitstreiterinnen. Ich drücke uns allen die Daumen! Scheren raus! Maschine an! Und los!

(Und vielen Dank an Dich, Küstensocke, für den Anstoß und die Organisation!)

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Projekt Brot und Butter – Finale

Passiert ist viel in den letzten Wochen, in Sachen #projektbrotundbutter ein klitzekleines Bißchen weniger. Genäht habe ich immerhin (fast) einen der geplanten Röcke, Hollyburn, und den zuhause und nicht, wie angepeilt, während der Woche bei meiner Familie. Leider ist es mir dort nicht gelungen, rechtzeitig den für die Freilegung der mütterlichen Nähmaschine benötigen Bagger zu beschaffen.
Dummerweise ist der Reissverschluss ein Montagsmodell und gesäumt ist er auch noch nicht. Aber ich bleib dran.

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Da mir hier jemand ins Handwerk gepfuscht hat und mein kopierter Ottobre -Schnitt samt Heft verschollen ist, habe ich einen anderen umgesetzt, Burda, aber aus welchem Heft habe ich vor lauter Stilldemenz schon wieder vergessen. Der Stoff ist jener strechige Jeans, den ich eigentlich wieder ausgemustert hatte. Soviel zum Thema erfolgreiches Planen.
Rock 2 hat schon den ein oder anderen Tag mit mir verbracht. Durch den Strech-Anteil ist er sehr bequem, leider hat er auch ein gutes Knittergedächnis. Da er aber farblich ein Volltreffer ist, unkompliziert zu waschen und viel Bewegungsspielraum zulässt, hat er sich das Prädikat ‚Brot und Butter‘ verdient! Lediglich die Kürze ist gerade etwas ungewohnt. Mit einem Tragefoto kann ich gerade nicht dienen, er ist schon wieder in der Maschine.

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Der geplante dritte Rock.. ach, reden wir besser nicht drüber und freuen uns über erzielte Erfolge, die gibt es nämlich hier zu sehen!

Nochmal vielen Dank an das fleißige Bienchen Siebenhundersachen für Idee und Orga!

Projekt Brot und Butter – Bestandsaufnahme und Pläne

Bei allerfeinstem Frübst-Wetter klinke ich mich mit leichter einem Termin Verspätung noch in das #projektbrotundbutter von siebenhundertsachen ein. Warum? Mein Kleiderschrank befindet sich in einem erbärmlichen Zustand. Also veritable-Kleiderschrankkrisen-erbärmlich. Das meiste, was sich darin befindet paßt mir derzeit nicht oder es ist grandios untauglich zum Stillen. Da ich in den letzten Jahren, nicht nur umzugsbedingt, mehr entsorgt als ersetzt habe, ist eh nicht mehr viel da. Kleine Ausnahme ist da die ‚feine‘ Abteilung, welche zu Weihnachtszwecken auch bereits aufgestockt wurde.

Grundsätzlich bin ich ja Typ Bedarfsnäherin, wobei ich spezifischer Anlaßgarderobe meist den Vortritt lasse und daher immer meilenweit meinem Alltagsbedarf hinterher nähe.

Alltag bedeutet für mich vorerst ‚allein daheim mit Stillkind‘, aufgehübscht durch Treffen des (ehemaligen) Geburtsvorbereitungskurses, seit letzter Woche auch Rückbildung, eine E-K-Gruppe, Physio für den Nachwuchs, sonstige Termine, Besucher oder Verabredungen und natürlich Einkaufen, ein wenig Haushalt etc. Mit der Kombi Rock – Shirt – Strickjacke bin ich da gut gerüstet. Ich kann gut auf Temperaturschwankungen und Flecken reagieren, es ist tendenziell stillfreundlich, bequem, boden- und straßentauglich.

Aktuell habe ich noch zwei halbwegs vorzeigbare Unterteile zu bieten, einen Umstandsrock aus der ersten Schwangerschaftshälfte sowie den VoKuHiLa-Hollyburn, welcher aber nicht mehr auf der Hüfte sondern oberhalb der Taille sitzt und deswegen etwas kurz und nicht besonders vorteilhaft ist.
Passende Kleider habe ich derzeit genau eines, und das ist neu.

Bei den Oberteilen sieht es auch nicht gut, aber deutlich besser aus. Ich trage hauptsächlich alte Shirts, die zugegebenermaßen nicht mehr alle gut in Form sind. Im Herbst habe ich aber auch stilltaugliche Exemplare vorproduziert, allerdings bin ich nur von zweien halbwegs überzeugt, daher habe ich mir noch einige gekauft. Strickjacken sind einige brauchbare vorhanden und bei Jacken und Mänteln komme ich vorerst mit dem aus, was ich habe, Trageeinsatz sei Dank.

Bei Nachthemden, Unterwäsche und dergleichen bräuchte ich ganz dringend Ersatz. Da ich die idR nicht (sichtbar) auf der Straße trage, müssen die aber erstmal hintenanstehen. Und bei den Sportklamotten reichen vorerst ein Badeanzug und ein paar alte Yogahosen. Um neue Stücke werde ich mich gen Sommer mal kümmern.

Ich konzentriere mich zunächst auf Röcke (Hosen sind mir gerade zuviel), und zwar derer drei. Das klingt nicht nach großen Plänen, aber mit meinem Säugling auf dem Arm bin ich da lieber nicht zu großzügig. (Die Ovi mag er jedenfalls nicht, hab ich schon getestet.) Sollte ich unerwartet mehr Zeit finden, als ich für die drei Röcke brauche, stünden noch ein paar Fake-Wickelkleider aus Jersey auf der Wunschliste Dringlichkeitsliste.

Stoffe für Alltagsröcke habe ich Zuhauf auf Lager. Lediglich
die Farbwahl ist etwas schwierig. Meine ‚richtigen‘ Wintersachen sind eher braun, die Sommersachen eher blau. Ich habe versucht, Stoffe aus meinem Vorrat zu zupfen, die mit Oberteilen beider Garderoben funktionieren, auf Nummer sicher und so. Mindestens fünf neue Kombinationen pro Rock habe ich mir als Ziel gesetzt. Drei habe ich bei neuen Einzelteilen für den Alltag üblicherweise im Blick, darunter geht nix.

Geplant habe ich einen schon einmal genähten Ottobre-Schnitt aus dem Heft 05/2013, größer abgepaust habe ich ihm bereits, und den fünfbahnigen Glockenrock aus der letzten September-Knip. Bei letzterem kann ich mir immerhin einbilden, daß ich ihn bei Bedarf anpasse. Außerdem habe ich ein interessantes Exemplar aus einem karierten Stoff gesehen. Gegen eine Neuauflage von Simplicity 2451 hätte ich aber auch nichts einzuwenden. Leider ist der Schnitt gerade nicht auffindbar. Daher wird Rock Nr. 3 ein Hollyburn oder halber Teller, da bin ich noch leicht unentschlossen.

Der Tauchgang in der Rock-Stoff-Kiste hat folgendes zutage befördert:

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Ja, das sind sechs Stoffe statt drei. Und das ist ein ganz mieses Foto, daß aber immerhin zum miesen Wetter draußen paßt, wenn es den Stoffen schon nicht gerecht wird. Aber einer nach dem anderen.

Der Stoff ganz links ist der zweieiige Zwilling vom VoKuHiLa-Hollyburn, also eigentlich der gleiche Stoff, aber in dünn. Blau-dunkelgrau. Soll für einen tragbaren Testlauf des Knip-Rockes herhalten.

Daneben liegt ein schwarz-brauner Stoff mit einem feinen Gittermuster. Eher schwer, aber nicht steif, dafür etwas spießig. Absoluter Kandidat für Hollyburn, ein gerade Schnitt wäre zu langweilig.

Dann kommt ein recht lockerer Stoff, Köperbindung in schwarz-weiß würd ich sagen. Vor vielen Jahren aus einer Restkiste gezogen, sollte immer ein Onion-Faltenrock werden. Qualifiziert sich gerade für den Knip-Schnitt.

Danach ein blauer Cord, der farblich Richtung petrol lehnt. Das wird definitiv ein Ottobre-Rock. Für mehr reicht es auch nicht.

Auf den Cord folgt ein jeansartiges Etwas mit viel Strech, der ist aber bereits ausgeschieden.

Ganz rechts liegt ein petroliger Dekostoff. Mit der linken Seite nach außen vor Jahren schon mal erfolgreich zu Simplicity 2451 verarbeitet. Da der ja leider verschollen ist, wird es also Ottobre.

Mit der kleinen Ausnahme des letzten Stoffes ist da kein Herzensstoff bei, sonst wäre ich zurückhaltender, sie ausgerechnet jetzt zu vernähen. Bis auf das graue Reststück sind meiner Erinnerung nach sogar alle Stoffe aus Wolbeck! Mal sehen, womit ich anfange.

Das Tüpfelchen auf dem I wäre es, wenn ich es dann noch schaffte, hier vorbeizuschauen um zu sehen, was die anderen Damen so geplant haben. Vielen Dank an Siebenhundertsachen für die Idee und die Organisation!

P.S. Das ist übrigens der erste Post, der auf dem Handy entstanden ist, Wischtastatur sei Dank! Also, falls da irgendwo sich da ein merkwürdig deplaziertes Wort eingeschlichen haben sollte, hielt Autokorrekt sich wieder für schlauer als mich!

 

 

 

UFO-Abbau Sew-Along Teil 3

Das wird ein kurzer Post: Zum einen ist Tippen gerade unangenehm und anstrengend und zum anderen habe ich nichts vorzuweisen. Also so viel nichts:weiss

 

Ich liege immer noch auf der Nase respektive auf dem Rücken und das wird auch mindestens bis nächste Woche Mittwoch noch so bleiben, denn ich warte gerade darauf, dann in die Röhre zu können. (Drückt mir die Daumen, daß sich alles als doch nur halb so wild herausstellt!) Jaja, der Along-Fluch meldet sich wieder..

Trotzdem bin ich wild entschlossen, die beiden noch unfertigen Stücke zu einem guten Ende zu bringen und zudem an der 12 Tops-Challenge teilzunehmen. Sollte ich bis Sonntag nächster Woche doch noch an meinen UFOs arbeiten können und dürfen, reihe ich mich gerne nochmal ein!

Derweil gibt es hier alle neuen Zwischenstände zu sehen!

UFO-Abbau SewAlong Teil 2: Zwischenstand

Eine Woche ist vorbei und die erste UFO-Abbau-Zwischenbilanz steht an!

Von einem UFO, dem Jerseykleid, habe ich mich ziemlich schnell und schmerzlos getrennt, nachdem mein Maschinchen und ich uns nochmal eine geschlagene halbe Stunde mit diesem abgrundtief schlechten Jersey herumgeplagt haben. Selbstverständlich erfolglos. Es wohnt jetzt beim Putzlappennachschub, Baumwolle sein dank. Ich habe den heimlichen Verdacht, daß ich einen Modellstoff erwischt habe.

Einen kleinen Erfolg habe ich auch zu vermelden: Die Shirts sind fertig! Zugegeben, viel dran zu machen war ja wirklich nicht, trotzdem ist es nett, zumindest ein UFO erfolgreich beendet zu haben.

Voilà:

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Beim Weihnachtskleid und dem Übergangsmantel sieht es noch nicht so rosig aus. Das Weihnachtskleid hat es in eine weitere Auftrennrunde geschafft, bei der ich auch noch den Romanit verletzt habe – glücklicherweise an beiden Stellen gerade eben noch in der Nahtzugabe, ich denke, das bekomme ich mit einem Fitzel Bügeleinlage wieder hin!

Beim Übergangsmantel ist meine Krux derzeit der Futterstoff. Den brauche ich leider schon für den nächsten Schritt. Nicht nur, daß ich das große Stück noch nicht freigebuddelt habe, ich bin mir nach wie vor unschlüssig, ob ich ihn geeignet oder zumindest gut genug finde. Und wechsle dabei mindestens einmal täglich meine Meinung.

Pro vorhandenen Stoff wäre zum einen, daß ich ihn halt schon habe, also keine weiteren Kosten dafür und nicht noch mehr Stoff im Lager bzw. nicht abgebaut. Eine Überlegung war, die Taschen mit Nevaviscon-Resten zu füttern und den Rest aus dem vorhandenen Futterstoff, dann könnte ich den notfalls noch relativ simpel auswechseln, wenn es mal nötig werden sollte.

 

Meine Hauptkrux ist gerade allerdings ein verkorkster Rücken, ein Nerv nervt und hat mich am Dienstag noch vor Mittag aus dem Büro und zum Arzt getrieben. Ich hoffe aber, daß das in den nächsten Tagen wieder soweit besser wird, daß ich ein wenig Nähzeit einplanen kann. Derweil bin ich gespannt, was die anderen so geschafft haben, was Ihr hier verfolgen könnt!

Und hier gehts nochmal zu meiner UFO-Übersicht.

 

 

 

 

 

UFO-Abbau Sew-Along 2015 Teil 1: Zeigt her Eure UFOs

Nach zwei katastrophal vollen Jahren (eins gut, eins leider gar nicht) steht uns hoffentlich wieder ruhigeres Fahrwasser bevor und ich schaffe es auch mal wieder regelmäßig hierher, immerhin habe ich vor dreieinhalb Jahren diesen Blog angefangen!

Na ju, Nebeneffekt der letzten zwei Jahre sind auch ein ganz paar UFOs. Eigentlich ist das nicht so mein Problem. In der Regel stelle ich meine Projekte auch ohne allzu große Unterbrechungen fertig, sofern sie nicht in so Katastrophen ausarten wie das Tea Dress und gleich abgeschrieben werden.

Muriel hat sich dankenswerterweise des UFO-Problems angenommen und den UFO-Abbau Sew-Along ins Leben gerufen! Auf der Tagesordnung heute steht die Vorstellung der vorhandenen UFOs.

Voilà:

 

1. Übergangsmantel

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Der Schnitt ist aus der BurdaPlus H/W 2013, angefangen habe ich laut Nähnotizbuch im September 2013. Nachdem mir zuerst die Anleitung für die Taschen eine Gehirnverstauchung beschert hat, und ich danach Zweifel an dem vom Mann ausgesuchten Futter hatte (an der Eignung als Mantelfutter, ist aus einem Resteverkauf), ist er auf der langen Bank gelandet.
Noch zu tun: alles ab Anleitungspunkt ‚Taschen aufsetzten‘. Ach ja, und natürlich das Futter zuschneiden!

 

2. Punkteshirts

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Begonnen um Auffahrt 2013 rum. Soweit ich mich erinnere, dachte ich, ich brauche ein paar neue Shirts fürs Yoga/Nia/Zumba/Laufen. Da der Punktejersey inspirationslos im Stoffekoffer rumflog und versprach, für zwei Shirts ausreichen zu können, habe ich mir Joana von Farbenmix besorgt und losgenäht. Leider mit rosigem Overlockgarn, vermutlich war kein blaues auffindbar. Könnte sie trotzdem gut brauchen.
Noch zu tun: Seitennähte und Säume.

 

3. T-Shirt-Kleid

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Nach dem Boom von Moneta von Colette Patterns habe ich mich im Herbst kurzerhand daran gemacht, ein ähnliches Kleid mithilfe meines Shirt-Schnittes zu nähen. Leider ist der qualitativ mieseste BW-Jersey in town, zu dem ich für dieses Probekleid gegriffen habe, so mies, daß die Ovi sich weigert, ordentlich elastische Nähe zu produzieren. Bin noch unsicher, ob ich es fertigstellen möchte.
Noch zu tun: Rock ansetzten, div. Säume. Alternativ in die Putzlappenkiste entsorgen.

 

4. Das Weihnachtskleid

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Auch wenn ich auch dieses Jahr nicht am WKSA teilgenommen habe, habe ich doch in letzter Minute noch ein neues Weihnachtsoutfit genäht nähen wollen. Am Freitag vor Weihnachten habe ich noch sämtliche 12 Abnäher geschafft und die Einzelteile soweit zusammengesetzt, daß sich das Endprodukt erkennen ließ und ich zwei zu wenig zugeschnittene Kragenteile ausmachen konnte. Die nächsten Tage waren voll mit Hausprojekten und noch ein paar kleineren Nähereien wie Geschenksäcken, also ist es bis zum 25. liegen geblieben. Da sich dann Verbesserungspotential bei den Abnähern gezeigt hat, ist es wieder liegen geblieben (von einem Rock überholt worden) und ich habe diese Woche immerhin schon mal angefangen, es aufzutrennen.
Vielleicht nur ein halbes UFO, aber wenn ich es jetzt nicht in die Hand nehme, wird es wirklich eins.
Der Schnitt ist Mod 133 aus der Burda 11/2013, der Stoff ein angenehm warmer Woll-Viscose-Romanit.

Die vier UFOs dürften mehr sein, als ich bis zum 29. schaffen kann. Sonst hätte ich aber immer noch mein Passt!-Kleid von 2012 im Angebot, welches sehnsüchtigst endlich ein Rock werden möchte. Und einen überbordenden Flickkorb.
Eine Reihenfolge habe ich im übrigen nicht festgelegt, aber ich denke, für ein schnelles Erfolgserlebnis böten sich die Shirts als erstes Projekt an!

 

Was sonst noch an UFOs in Angriff genommen wird, könnt Ihr hier sehen! Viel Dank nochmal an Muriel für den virtuellen Tritt in den H.! Den ersten Zwischenstand gibt es am 15.01.

Frühlingjäckchen-KAL – 2. Treffen

Thema heute: Die Wahl des Strickmusters und des Materials, Maschenprobe und Passformüberlegungen

Vor zwei Wochen habe ich meine Wolle, Grignasco Mousse, vorgestellt, dank Mottenangriff die einzige, die noch in halbwegs für ein Jäckchen ausreichender Menge da war. Da wir den Februar zum #hartz4sanktionsselbstversuch s-Monat erklärt haben, kommt Wolle (oder Strickmuster) kaufen nicht in Frage.

Sooooo, im Wettkampf zwischen Marigold und Blossom ging in der Kategorie ‚Wolle reicht aus‘ der Sieg deutlich an Marigold, was ihr auch den Gesamtsieg einbrachte. Blossom erhält den Trostpreis aka Top-Platzierung auf der DROPS-Sale-Einkaufsliste!

Audrey in Unst ging übrigens schon in Runde 1 k.o. Irgendwie passt die Wolle nicht so richtig.

Die Maschenprobe kann ich Euch leider nicht mehr zeigen, ich bin da immer sehr vorschnell beim Aufribbeln. Jedenfalls passt die vorgesehene Nadelgröße von 4mm, allerdings habe ich mich dazu entschlossen, die Bündchen mit 3,5mm zu stricken. Auch werde ich ein paar zusätzliche Reihen einfügen, aber abgesehen von der Länge treffen die Maßangaben des Musters verdächtig gut!

Mein Sonntagmorgen-Zwischenstand:

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Ganz brav nach Muster habe ich mit dem Rückenteil begonnen. Gestrickt wird von unten nach oben und zwar in Einzelteilen. Alles in einem Stück ist mir eigentlich deutlich lieber, aber Motivation, das Strickmuster umzuschreiben, hatte ich leider keine.

Das große Treffen findet hier statt! Mal sehen, wofür die anderen Mitstrickerinnen sich so entschieden haben…

Frühlingsjäckchen-KAL 2014

Nachdem ich den Kostüm-SAL (oder auch #KSA) aus familiären Gründen überstürzt verlassen mußte, stehen die Sterne für den Frühlingsjäckchen-KAL hoffentlich besonders günstig. Als Entschuldigung sozusagen. Also, Sterne, benehmt Euch!

Da Mann und ich den Februar zum €200- #hartz4sanktionsselbstversuch s-Monat ernannt haben (Hintergründe etc. gibts in den nächsten Tagen), steht meine Wollwahl schon fest (Wolle kaufen geht nicht, und ein paar Euro Sprit verfahren, nur um günstiger Wolle zu kaufen, auch nicht).

Es ist die einzige Sorte, die in halbwegs für ein Jäckchen ausreichender Menge den Mottenangriff auf meine Wollkiste überstanden hat. Nein, nicht, weil sie besser verpackt gewesen wäre als der Rest, sondern weil sie aus purer Faulheit meinerseits noch in einem Strickbeutel Urlaub gemacht hat.

Bevor ich sie zum ersten Mal verstrickt habe, sah sie noch so aus:

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Also… Grignasco Mousse in einer undefinierbaren Farbe zwischen altrosé, rosenholz und pink. 6 Knäuel plus ne Ötte.

Da ich selbstredend auch keine Strickmuster kaufen werde, habe ich mich in meine bereits vorhandenen vertieft und einige herausgesucht:

Zunächst mein derzeitiger Favourit, der Marigold Sweater:

Ohne weiteren Kommentar. Gefällt mir einfach gut und Wolle sollte passen und auch reichen.

Eigentlich freue ich mich schon lange darauf, Audrey in Unst zu stricken.

Aber. So richtig sicher bin ich mir gerade nicht, ob es die richtige Wahl wäre, besonders in der Farbe, die die Wolle hat.

Zuletzt noch

Problem: Ich fürchte, bei ‚Blossom‘ Hargreaves-typisch eine Menge Länge einfügen zu müssen, und dafür ist mein Garnvorrat zu knapp. Ansonsten wäre dies hier im Rennen gleichauf mit Marigold.

Glücklicherweise muss ich mit nicht heute früh entscheiden. Auch in der Findungsphase befinden sich eine ganze Menge Mitstrickerinnen hier.