Quasi-Hose

Obwohl bekannter noch-nie-Hosen-Fan (und damit meine ich jetzt explizit das Kleidungsstück) habe ich meistens sogar eine im Schrank. Gehabt. Und ganz plötzlich akute Hosenlust.

Mein ‚Anforderungskatalog‘ (keine Jeans, nicht schwarz, kein Poly, für zuhause und ‚mal kurz zum Bäcker‘, Umstandsmodell, halbwegs nach meinem Geschmack und bezahlbar) hat mich kein Kaufmodell finden lassen. Burda und mein Stofflager war da etwas gnädiger. Ob ich nun prä-Schwangerschaft diesem Modell oder dieser Kombi verfallen wäre (vermutlich eher nicht), eigentlich fühl ich mich ganz wohl darin.

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Der Schnitt ist Modell 144 aus der Burda 06/2013. Ich habe großzügig eine Größe oder so größer abgepaust. Dadurch, und weil der Stoff trotz Wäsche steifer ist als erwartet, steht sie recht weit, aber vielleicht ist das für den Sommer gar nicht so schlecht. Den Bund habe ich gleich weggelassen und durch einen breiten gedoppelten Jerseystreifen ersetzt. Dazu habe ich zunächts die Hose zusammengesetzt, angezogen, mit Schneiderkreide einmal unter dem Babybauch langgemalt, den Stoff weggeschnitten. Dann einen gedoppelten Streifen Jersey in der passendsten Farbe, den der Vorrat zu bieten hatte, einmal um meinen Bauch gespannt, gepinnt, freihand gekürzt und wie ein Bündchen an der Hose angebracht. Ob das jetzt in die Katergorie ‚Maß‘ oder ‚Pfusch‘ gehört, überlasse ich Euch. 😉

Kleiner Wehmutstropfen: Geht nur mit ganz langen Oberteilen, sonst sieht man den Jerseystreifen. Naja.

Der Stoff (BW mit vieeeeel Elastan und vielleicht einer minimalen Beimischung) stammt vom Resteverkauf in Wolbeck. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich für zwei Meter €8 bezahlt, was für dortige Verhältnisse schon recht viel ist. Der Jersey (BW-Viskose mit Elastan) ist ein Rest eines Probestoffes und stammt auch von dort. Garn hatte ich auch und wenn ich die Burda nicht einrechne, dürfte ich so bei €10 landen.

Und hier noch ein mieses Spiegelfoto von der dritten genähten Babybauchverpackung:

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