Stoffdiät 2017 -> Stoffbergabbau

Küstensocke hat zur gemeinsamen Stoffdiät aufgerufen. Da dank Kinderstoffen und wenig Nähzeit meine Stoffbilanz gegen Ende 2016 doch noch in die falsche Richtung gekippt ist und ich endlich mal Licht am Ende des Tunnels sehen will, mach ich mit.

Meine Stoffe lagern (eigentlich) in Samla-Boxen von IKE*. Im Keller. Aktuell habe ich noch einen Beutel aus derselben Quelle im Kaminzimmer stehen, darin befinden sich zum Vorwaschen vorbereite Stoffe, vorallem für den Filius, sowie ein paar Umbauklamotten. Außerdem hege ich die böse Vermutung, daß da noch was zum Vorschein kommt, wenn ich lange genug suche.

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Ich glaube, den Gräserstoff (von meiner Mutter für mich gekauft) habe ich schon länger als meinen Führerschein – und den hatte ich frühestmöglich.

Die oberste Kiste könnt Ihr getrost übersehen, das sind Babyklamotten vergangener Größen. Die unteren beiden Kisten beinhalten Rock- und Kleiderstoffe, aber nur die Webware.

Derzeit horte ich Umbauklamotten (unter anderem zwei Herrenmäntel) in einer 65l-Box, Bekleidungsstoffe in drei 45l-und zwei 22l-Boxen, dazu kommen dann noch eine Kiste Dekostoffe und Reste, die ich mal für einen Restequilt beiseite gelegt habe plus einige wenige Patchworkstoffe, welche ich für Taschenbeutel oder ähnliches gekauft habe. (Ein paar Ornamente in der Rocktasche herumtragen kann ja nicht schaden!) Futter und diverse Einlagen haben jeweils eine eigene kleine Kiste. Das Ecopell für Kinderpuschen passt in einen Umschlag, dafür haben die Kinderstoffe noch nicht so wirklich ein Zuhause.

In die Restekiste wandert bei mir alles, was nicht mehr für ein Kleidungsstück reicht, wobei ich Slips oder Socken nicht als Kleidungsstücke betrachte. Und auch nur, wenn ich noch eine Verwendung dafür sehe. Da ich aus dieser Kiste gerne und großzügig entsorge, ist die mal kein Problem.

Mein Ziel für 2017 ist es, die Stoffe für mich auf zwei 45l-Boxen und die Umbauklamottenkiste zu reduzieren plus eine kleine für Einlage etc. Dazu eine kleine Box für Kinderstoffe und eine weitere kleine für Dekostoffe und alles, was ich verquilten wollte. Außerdem möchte ich alle Kisten beieinander haben. Derzeit sind sie überall im Keller verteilt, das nervt (und ein vernünftiges Photo kann ich auch nicht liefern)!

Erlaubt ist vernähen, verschenken, verkaufen, weggeben, andere DIY. Tauschen ist sinnlos, solange ich den Tauschstoff nicht sofort verwende. Andererseits wird dadurch der Vorrat idR auch nicht größer, daher gestatte ich mir das.

Kaufen darf ich, klar, Mercerie, sofern wirklich nötig. Auch Kombistoffe wie Futter oder Bündchen (für Kindersachen) sind gestattet. Meterware gibts nur für dringende Sofort-Projekte.

Grundsätzlich gilt weiterhin, daß ich nicht ins Blaue hinein produziere. Ich habe, trotz der im September gestarteten Offensive, eine Menge Bedarf im recht leeren Schrank, dem ich möglichst mit Lagerstoffen abhelfen möchte.

Da ich für mich einiges an Stoff beim Resteverkauf in Münster-Wolbeck kaufe und die, je nach dem, an wen man gerät, bisweilen enorm großzügig schneiden, habe ich häufig beträchtliche Restmengen. Ich werde versuchen, den Verbrauch in Metern zu bemessen, wobei ich meine Vorratsmenge in Volumen/Kisten beibehalte.

Und wenn ich nebenbei noch Puste habe, werde ich mich mal von einigen Schnitten trennen.

Hier sammeln sich alle Mitstreiterinnen. Ich drücke uns allen die Daumen! Scheren raus! Maschine an! Und los!

(Und vielen Dank an Dich, Küstensocke, für den Anstoß und die Organisation!)

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